Verantwortlich für den internen Mitarbeiterblog: Position perfekt besetzen

In meinem Artikel „5 Gründe für einen internen Mitarbeiterblog“ habe ich die Wichtigkeit und die positiven Möglichkeiten eines Blogs erläutert. Nun stellt sich die Frage, wie Sie einen passenden Autor und verantwortlichen Mitarbeiter für diese Aufgabe finden.

Um der Wichtigkeit des Blogs Rechnung zu tragen, sollten Sie sich im Management genau überlegen, welchem Mitarbeiter Sie diese Verantwortung übertragen.

Im weiteren Artikelverlauf nutze ich für die bessere Lesbarkeit die maskuline Form, meine damit aber beide bzw. heutzutage alle Geschlechter.

Kurz und knapp: das A und O

Grundvoraussetzung für einen lebendigen Blog ist die Freude am Schreiben und die Freiwilligkeit, diese Aufgabe zu übernehmen. Nur wenn der Blogger sein Herzblut in das Schreiben legt, wird der blog erfolgreich und lebendig sein. Und gelesen werden. Nur über das Gelesen werden erreichen Sie Ihre Mitarbeiter und nur über das Erreichen ist es ein Kommunikationstool.

Nicht nur der Computer ist mein Freund

Kurz zum Praktischen: Eine gewisse Computeraffinität ist hilfreich, ebenso die Freude, Fotos zu bearbeiten, um den Blog optisch zu beleben. Die Pflege eines internen Blogs kostet Zeit. Im Durchschnitt wäre ein Zeitfenster von ein bis zwei Stunden pro Arbeitstag optimal. Die Erlaubnis, Informationen aus den Abteilungen oder Niederlassungen einzuholen, sollte gewährt und zu Beginn an die Kollegen kommuniziert werden.

Achtsam statt everybody’s darling

Meiner Meinung nach ist es wichtig, einen Mitarbeiter auszuwählen, der eine Achtsamkeit bei der Auswahl von Artikeln und zu veröffentlichen Informationen mitbringt. Der Schutz von vertraulichen Informationen steht an erster Stelle, auch beim internen Mitarbeiterblog. Bei den an ihn durch Kollegen herangetragenen Themen oder Artikeln, muss er sensibel prüfen, ob eine Veröffentlichung sinnvoll und gerechtfertigt ist. Die Quellen sind ebenso in Augenschein zu nehmen wie der Nutzen für die Leser, er muss die Courage haben, Artikel abzulehnen und das zu vertreten.  

Kann (fast) in die Zukunft blicken

Zum einen darf er den Elan der unterstützenden Kollegen nicht bremsen, zum anderen muss er eine interessante Auswahl treffen. Er sollte wissen und einschätzen können, welche Artikel durch das Management abzusegnen sind. Manche, scheinbar harmlose, Artikel können die unterschiedlichsten Reaktionen bei Mitarbeitern auslösen. Der Autor hat bestenfalls die Weitsicht, dies vorherzusehen und entsprechend zu agieren.

Weiß, wo der Hase langläuft

Die internen und externen Abläufe des Unternehmens versteht und kennt er, respektiert und wertschätzt seine Kollegen und hat über alle Abteilungen oder Fachbereiche ein mindestens grundlegendes Wissen. Meist setzt das eine längere Betriebszugehörigkeit voraus, insbesondere, um mit den Strukturen und Gruppendynamiken des Unternehmens vertraut zu sein.

Think positive – be positive

Letztendlich sollte er einen grundlegend positiven Blick auf das Unternehmen haben und das teilen. Die beste Wahl ist ein optimistisch denkender Mensch – offen für Neues, interessiert am Geschehen. Berufserfahren und mit beiden Beinen fest im Leben stehend.

Meist wird es so sein, dass Sie schon jemanden ins Auge gefasst haben oder Sie sofort an einen bestimmten Mitarbeiter denken. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und beobachten Sie die Entwicklung wohlwollend. Es wird Startschwierigkeiten geben, mal mehr mal weniger.

Zu der Frage, wie Sie mit Schwierigkeiten beim internen Mitarbeiterblog umgehen, sind Artikel in der Planung. Sie wollen sie nicht verpassen? Dann abonnieren Sie meinen Newsletter (siehe Fußzeile). Regelmäßig veröffentliche ich einen neuen Artikel zum Thema Mitarbeiterkommunikation.

In eigener Sache: Ich schreibe Ihre Texte! Mit Verstand. Mit Herzblut.

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