Ostermarkt in Schwülper

Nun konnte ich einen Markt von der anderen Seite erleben. Als Verkäufer und nicht als Käufer. Mein allererster Marktstand. Die zögerlichen Schritte auf den Stand zu, das erwachende Interesse beim Betrachten meiner Fotoarbeiten. Die Gespräche mit Menschen, die meine Sicht auf die Motive als schön und spannend teilen, bei den eher außergewöhnlichen Motiven meine Gedanken dahinter verstehen und ahnen oder wissen, was ich in meinen Fotos zeigen möchte. Wieder gefreut hat mich die Erfahrung, dass Menschen offen sind für ein Gespräch, ein Lächeln. Sie beginnen zu erzählen und ich genieße diesen Austausch.

Der strahlend blauen Himmel über Schwülper, der Sonnenschein am Sonntag bewegte viele Menschen zu einem Ausflug auf den Ostermarkt. Bärbel Mäkeler und ich hatten einen gut platzierten Stand in der Halle direkt vor der Bühne. Die Dekoration und Präsentation meiner Arbeiten plante und suchte ich über Wochen zusammen. Wir hatten schnell einen gemeinsamen Nenner gefunden und uns auf ein schlichtes Design mit einigen Holzelementen geeinigt. So konnte ich die wunderbare Natur, die ich auf meinen Fotos zeige, in den Stand integrieren. Der Wald direkt vor der Tür schenkte mir ein paar bemooste Äste und Rinde, die schon wieder den Weg zurück in den Wald gefunden haben.  

Neben unserer Fotokunst gab es viele weitere Angebote: Klassisch die kolorierten Ostereier, kunstvoll genähte Eierbecher, filigran bemalte Porzellantassen, Genähtes, Gestricktes, Gestaltetes, es wurde eine Vielzahl an Eigenkreationen angeboten. Zwischendrin waren auch einige kommerzielle Händler mit ihren Waren vertreten – mal ansprechend, mal weniger ansprechend. Ein Kinderkarussell begeisterte die Kleinsten. Es war schwierig, einen Platz auf einer der Bänke für einen Plausch zu ergattern, aber eingedeckt mit Fischbrötchen, Bratwurst oder Crepes, war für viele Besucher auch im Stehen Zeit für eine Pause und ein Gespräch mit Freunden und Bekannten.

Sehr zufrieden mit dem spannenden Tag, stolz auf den Verkauf der eigenen Arbeiten, viel gelernt für das nächste Mal – das sind meine Gedanken am Abend des Ostermarktes gewesen. Danke an Bärbel für das gute Miteinander und Danke, an meine Familie und Freunde für Ihre Unterstützung und das „Vorbeikommen“!

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