Newsletter des Managements


Haben Sie sich für eine transparente und wertschätzende Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern entschieden, gibt es verschiedene Wege, die Sie nun begehen können. Einer davon ist der Newsletter des Managements an die Belegschaft.


Richtung bestimmen: weitgefasst…

Es gibt zwei unterschiedliche Hauptansätze für diesen Management-Newsletter. Sofern er Ihr vorrangiges Tool für die Information Ihrer Mitarbeiter ist, können hier alle Themen Einzug halten: Projekte und lessons learnt vorstellen, das Miteinander und gegenseitige Verständnis fördern und das Firmenwissen mehren. Sie bedienen in diesem Fall das weite Feld der verschiedensten Themen – sowohl des Büroalltags als auch der strategischen Entscheidungen des Managements. Um der Aktualität Rechnung zu tragen, ist bei dieser Form das regelmäßige Erscheinen in kürzeren Zeitabständen sinnvoll. Ein Newsletter, der alle zwei Wochen erscheint, lässt Ihnen genug Zeit für die Vorbereitung und es finden sich genug Themen, um ihn zu füllen.

…oder ein enger Rahmen

Falls Sie in Ihrem Unternehmen einen internen Mitarbeiterblog oder ein wiki etabliert haben, wird der Mitarbeiter durch diese Kanäle über das alltägliche Geschehen auf dem Laufenden gehalten. Der Newsletter kann daher das Augenmerk alleinig auf die Themen des Managements richten: Wichtige operative und strategische Entscheidungen. Der Themenkreis könnte Informationen zu strategischen Zielen, Management- und Personalveränderungen umfassen, wie auch Organisatorisches für den Betrieb, das Qualitätsmanagement, Arbeitskreise und ihre Ergebnisse. Bei der Wahl des engen Rahmens ist ein monatliches Erscheinen meist ausreichend.

Vorbereitung ist die halbe Miete

Das Format an sich hat einige Vorteile. Die Inhalte können gewissenhaft vorbereitet werden. Die Tiefe der zu veröffentlichen Informationen bestimmt das Management, kratzen Sie das Thema nur an oder informieren Sie umfassend – das bestimmt die Linie Ihrer internen Kommunikation. Lassen Sie keine Fragen offen. Der Mitarbeiter sollte Antworten auf alle Fragen bekommen, die sich aus dem Lesen des Newsletters ergeben. Andeutungen haben den Nachteil, dass ein Halbwissen gepaart mit eigenen Gedanken weitergetragen wird, was oft dem Betriebsklima nicht förderlich ist.

Positiv beeinflussen

Über die aktive Ansprache im Newsletter können Sie Ihre Mitarbeiter positiv beeinflussen. Die Chancen stehen gut, dass Sie über die transparente und wertschätzende Einbindung der Mitarbeiter ein Wir-Gefühl erzeugen und Ihre Ziele, da nun erklärt, leichter erreichen können. Sie sind direkt dran am Mitarbeiter, sie haben seine Aufmerksamkeit. Bringen Sie Ihre eigene Begeisterung für Ihr Unternehmen ein, seien Sie energiegeladen und engagiert – es wird sich auf Ihre Mitarbeiter übertragen. Und niemand möchte von der Exklusivität der Nachrichten ausgeschlossen sein, Ihr Newsletter wird gelesen werden; einen Wissensvorsprung der Kollegen werden wenige Mitarbeiter in Kauf nehmen.

Herausfordernd: Regelmäßigkeit & Themen

Das regelmäßige Erscheinen mit interessanten Inhalten ist die beste Voraussetzung dafür, dass Ihre Mitarbeiter den Newsletter wertschätzen. Während die Regelmäßigkeit mit ein wenig Planung gut einzuhalten ist, ist das Finden von Themen arbeitsintensiver. Es empfiehlt sich, sich bei jedem Thema Gedanken zu machen, ob und in welcher Tiefe Sie die Informationen veröffentlichen wollen. Vorteilhaft ist eine zielgerichtete Formulierung, die wenig Spielraum für Interpretationen bietet und keine Spielwiese für Spekulationen wird.

Themen gesucht? Anregungen finden Sie in meinem Artikel ‚Themen finden‚.


Kurz & Knackig und das Auge isst mit

Kurz und knackig. Das ist meine Empfehlung für die textliche Umsetzung. Neben einer kurzen, leicht verständlichen Sprache sollten die Artikel nicht zu lang sein. Ein paar Minuten Lesezeit unterteilt in verschiedene Artikel garantieren mehr Aufmerksamkeit als ellenlange, ausschmückende Romane.

Es gibt einfach zu handhabende Online-Tools für die Erstellung und den Versand von Newslettern. Meist scheinen die Tools auf den externen Versand ausgerichtet zu sein, sie können aber ebenso gut für das hausinterne Verschicken genutzt werden. So können Sie Ihre Nachrichten in ein schönes Gewand kleiden, denn auch bei Newslettern „isst das Auge mit“. Corporate Identity kann leicht eingebracht werden und das einwandfreie Lesen auf den verschiedenen IT-Geräten ist gesichert.


Nachlesen erwünscht

Hilfreich ist es, die Newsletter zu archivieren – dann können sie zu jeder Zeit nochmals gelesen werden. Neuen Mitarbeitern erleichtert es den Einstieg in das Denken und die Kultur Ihres Unternehmens, sie werden schneller Teil des Teams. Der Speicherort kann ein speziell dafür eingerichteter Ordner in Ihrer Datenstruktur sein oder das hauseigene wiki oder der interne Mitarbeiterblog.



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In eigener Sache: Ich schreibe Ihre Texte! Mit Verstand. Mit Herzblut.

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