Im Wunderland.

Mönche, die Fußball spielen und eine Nonne im Tor. Heidi, Ziegen-Peter und Großvater mit Klara auf der Alm. Das sind nur zwei wunderbare Szenen, die es im Miniaturwunderland in Hamburg zu entdecken gibt. Stunde um Stunde könnte der Besucher im Wunderland verbringen und er hätte noch nicht jede Feinheit entdeckt. Aus der Vogelperspektive die Übersicht gewinnen, in die Hocke gehen und aus Kindersicht entdecken, um jede Ecke schielen, das sind Ratschläge, die jeder Besucher verinnerlichen sollte. Oder: die Liebe steckt (auch) im Detail.

Die Landschaften und Städte sind täuschend echt nachgebaut, Felsen sehen aus wie Felsen, Wasser ist Wasser, die Wellen laden jeden Surfer ein und die Elbphilharmonie gibt manchmal ihr Inneres preis. Der Knuffingen Airport wurde nach nur knapp 6 Jahren Planungs- und Bauzeit eröffnet und funktioniert. Und ja, es ist mein Seitenhieb auf einen sich im Bau befindlichen Flughafen.

Die Tage im Wunderland sind kürzer als im wirklichen Leben, die Zeit rennt und es dämmert und wird Nacht. Und es ist faszinierend, wenn es Nacht wird. Straßenlaternen leuchten, in den Häusern geht das Licht an, die Autos schalten ihre Beleuchtung an. Gebäude werden angestrahlt. Die Konstruktionen um die Landschaften verschwinden im Dunkeln, es wird noch realer. Staunend steht man als Riese vor der Köhlbrandbrücke und fühlt sich wie bei einem Nachtflug über das Lichtermeer der Großstadt.

Ignorieren Sie die Warteschlangen, Tickets gibt es vorab im Internet und tauchen Sie ein in das Wunderland, fliegen Sie drüber und entdecken Sie die Fake Mondlandung oder den Mann im Baum…

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